Videoandacht zum Monatsspruch Mai 2026
Cornelia de Berg, Mitglied des Ausschusses für Frauenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirche, hat eine Videoandacht zum Monatsspruch Mai 2026 aufgenommen: "Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele. Hebr 6,19 (L)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Videoandacht zum Monatsspruch April 2026
Altine Kolde, Beauftragte für Frauenarbeit in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lage, hat eine Videoandacht zum Monatsspruch April 2026 aufgenommen: "„Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!" Joh 20,29 (L)
Die Videoandachten zu den anderen Monatssprüchen gibt es hier bei YouTube.
Aus Frauensicht: BASIS-Kirche
Aus Frauensicht: BASIS:KIRCHE
So das Thema des 20. Five o'Clock Tea am Mittwoch, dem 27. Mai 2026 um 17.00 Uhr, zu dem der Ausschuss für Frauenarbeit herzlich einlädt.
Zu Gast ist Pastorin Anne Mirjam Walter aus Hameln.
Mit ihr möchten wir über die BASIS:KIRCHE ins Gespräch kommen. In ihren Videoformaten bringt sie kirchliche und soziale Themen direkt auf den Bildschirm und eröffnet damit neue Wege, Glauben und gesellschaftliche Fragen erlebbar zu machen.
Was steckt hinter diesem Angebot? Für wen ist es gedacht? Und könnte das vielleicht auch etwas für dich sein? Wir freuen uns auf eine spannende Begegnung, gute Gespräche und eine Tasse Tee vor dem Bildschirm.
Wir möchten uns wieder für ca. eine Stunde treffen und austauschen. Nach der Begrüßung gibt es immer einen kurzen Einstiegsimpuls zu dem vorgesehenen Thema. Danach können sich alle am Gespräch beteiligen.
Da die Plätze auf 15 bis maximal 20 Frauen begrenzt sind, bitten wir um eine zeitnahe Anmeldung
bis spätestens 21. Mai an: frauenarbeit@reformiert.de oder mit dem untenstehenden Anmeldeformular.
Nach der Anmeldung wird der Link zu dem ZOOM-Treffen verschickt.
Wir freuen uns auf das digitale Treffen mit Ihnen!
Anmeldung: Five o'Clock Tea
Von Kirchturm zu Kirchturm
Impressionen der Pilgertour von Westerhusen nach Hinte
Die Frauenarbeitsgemeinschaft Synodalverband Rheiderland lud erneut zur Pilgertour von Kirchturm zu Kirchturm ein. Start war mit einem Morgengruß in der Westerhuser Kirche, wo es spannende Einblicke in deren bedeutende Orgel gab.
Von dort ging es durchs Dorf, über Felder und Wiesen , durch den Burggarten nach Hinte zur Kirche, die harmonisch in einem wunderschönen Ensemble mit der Burg Hinta verbunden ist.
Nach einer interessanten Kirchenführung stärkten sich die Pilgerinnen mit einem liebevoll vorbereiteten Imbiss im Gemeindehaus.
Frauenseminar auf Borkum 2025
Unter dem Thema „Alles hat seine Zeit“ machten sich in diesem Jahr rund 50 Frauen auf den Weg nach Borkum, um dort in zwei Gruppen jeweils drei Tage miteinander zu verbringen. Die Tage standen ganz im Zeichen von Weiterbildung, Begegnung und Ermutigung.
Ausgangspunkt der inhaltlichen Arbeit war der bekannte Bibeltext aus Prediger 3, 1–8:
„Alles hat seine Zeit. Für jedes Ereignis unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“
Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit den dort beschriebenen Gegensätzen – Geburt und Tod, Weinen und Lachen, Lieben und Hassen – und spürten den unterschiedlichen
Lebenszeiten und -phasen nach. Passend dazu erklang auch das Lied „Turn! Turn! Turn!“, das die Verse aus dem Predigerbuch musikalisch aufgreift.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war die Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, mutig zu sein. Inspiriert von der Biographie und dem Buch der amerikanischen
Bischöfin Mariann Edgar Budde, die durch ihre mutige Rede während der Amtseinführung von Donald Trump bekannt wurde, tauschten sich die Frauen darüber aus, wie Glauben und Haltung im eigenen Leben Ausdruck finden können.
Auch die Begriffe Chronos und Kairos – die „messbare“ und die „besondere“ Zeit – halfen dabei, über das eigene Zeitempfinden und den Umgang mit Lebensphasen nachzudenken.
Die genaue Betrachtung führte zu spannenden Vergleichen mit den Jahreszeiten, inspiriert durch das Buch von Heidrun Kuhlmann „Jahreszeiten im Leben einer Frau“. Wie der Wandel in der Natur stattfindet, so verändert sich auch unser Leben im Laufe der Zeit, was uns bewegt und sogar was wir tragen und wie wir uns zeigen. Ein Blick auf die Mode der verschiedenen Zeitepochen macht das auch deutlich. Jede Zeit hat ihren eigenen Ausdruck und ihre eigene Schönheit.
Ein besonderes Erlebnis war das Online-Konzert am Abend, in dem sich viele der Themen in Musik und Texten widerspiegelten. Neben den inhaltlichen Impulsen war es vor allem das vertrauensvolle Miteinander, das die Teilnehmerinnen bewegte. In offenen Gesprächen und gemeinsamer Zeit entstand ein Gefühl der Stärkung und Verbundenheit, das über die Tage auf Borkum hinauswirkt.
Den Abschluss bildete ein Abend voller Erinnerungen: Rückblicke auf frühere Frauenseminare sorgten für viele schöne Momente, Lachen und Dankbarkeit – und ließen die Vorfreude auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr wachsen.
Mit herzlichem Dank wurden Angelika Zeidler und Berendine Hüsemann verabschiedet, die sich nach vielen Jahren engagierter Vorbereitung und Leitung des Frauenseminars nun aus Altersgründen aus der Organisation zurückziehen. Besonders bedankten sich die Teilnehmerinnen auch bei der Pastorin für Frauenarbeit, Gretchen Ihmels-Albe, die das
Seminar mit ihren Impulsen, ihrer herzlichen Art und ihrer geistlichen Begleitung bereicherte und wesentlich zum Gelingen beitrug.
Haltung zeigen- Grenzen setzen
Ein geHALTvolles Frauenwochenende
Rund 20 Frauen aus Oldenburg, Bremen und der reformierten Kirche in Nordwest Deutschland trafen sich vom 23. bis 25. Mai 2025 in der HÖB (Historisch Ökologische Bildungsstätte) in Papenburg. Allein schon das Haus und die wunderbare Umgebung im Grünen und Blühenden trugen von Anfang an zum Wohlfühlen bei...
Thema war „Haltung zeigen“ - schon immer wichtig- und im Moment wohl aktueller denn je!
Gleich in der ersten Runde fiel uns so viel dazu ein, dass die vorgesehenen Kärtchen zum Aufschreiben kaum reichten … Ganz „hautnah“ näherten wir uns dem Thema auch mit dem Spiel in verschiedenen Körperhaltungen. Und stellten fest: Nicht nur die innere Einstellung bzw. Stimmung bestimmt die äußere Haltung, sondern auch die äußere Haltung kann die innere beeinflussen. Also vielleicht sind „Kopf hoch!“ und „Aufrecht stehen und gehen !“ doch mehr als rhetorische Floskeln?
Spannend und an vielen Stellen berührend dann abends der Film „Die Unbeugsamen 2 - Guten Morgen, ihr Schönen “: mutige Frauen, die auf unterschiedlichste Weise in der DDR Haltung zeigten. Für uns ganz bereichernd, dass eine Teilnehmerin dazu aus eigenem Erleben ergänzend erzählen konnte. Danke dafür!
Um Zivilcourage und Menschen, an denen wir sie erlebten oder noch erleben, ging es am nächsten Tag - Dorothee Sölle war uns da ein beeindruckendes Beispiel. Ganz praktisch haben wir das dann auch eingeübt in Rollenspielen zum Umgang mit rechten Stammtischparolen, nachdem wir uns zunächst hilfreiche Tipps und Regeln für solche Gespräche erarbeitet hatten. Die gute Erfahrung: Das bringt etwas! Und ermutigend: Ich muss nicht gleich alleine jemanden „bekehren“ oder „ verändern“. Stattdessen kann ich klein anfangen, zum Beispiel mit der Überlegung : „Wie sage ich einfach ,nur' klar meine Meinung dazu, ohne die Situation eskalieren zu lassen oder sämtliche Türen beim Gegenüber zu schließen.
Ganz wichtig: Niemand muss alleine handeln , Verbündete suchen macht alles leichter.
Und im Austausch miteinander auch immer wieder ermutigende Berichte, wie fantasievoll manchmal eine Aktion sein kann wenn beispielsweise „Omas gegen rechts“ singend einen AfD Wahlkampfstand „umzingeln“ …
Überhaupt: Das voneinander Hören und Sehen wie beim "Bunten Abend" und immer wieder zwischendurch war auch bei dieser Tagung das „zweite Programm“, das alles zusätzlich erfüllte und bereicherte.
Auch der Sonntagmorgen war noch einmal sehr inHALTsreich: ein Bibliolog mit der Mutmachgeschichte von Schifra und Pua, die sich aufrecht und mutig gegen den Befehl des Pharaos stellten, neugeborene Jungen der Israeliten zu töten.
Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst wurde trotz kurzer Vorbereitungszeit eine "runde Sache" und zeigte auch noch mal Haltung.
Ich glaube, ich spreche für die ganze Gruppe, wenn ich schreibe: Es war ein rundherum gelungenes und ermutigendes Wochenende. Dafür noch einmal herzlichen Dank an unser Team mit Ulrike, Gretchen und Andrea - und eigentlich allen in unserer Runde, die durch ihr Dabeisein, Mitmachen und Teilen dazu beigetragen haben.
Text: Maria Spieß
Bild: Andrea Schrimm-Heins, Ulrike Kothe

